Sygyt

Einer von den als asiatischer Obertongesang bezeichneten Stile wird mit hohen, flötenartigen und pfeifenden Klängen gesungen und zu Melodien geformt. Er wird mit den verschiedenen Klangräumen im Mund geformt und variiert. Dies geschieht in einem komplexen Zusammenspiel von Atmung, Kehlkopf und der Muskulatur rund um den Kehlkopf und die Zunge. Das geschieht in einer Art die dem herkömmlichen europäischen Sänger ohne Übung schwerfallen dürfte. Zudem wird mit großem Druck gesungen. Der dann entstandene Oberton läßt scheinbar den Grundton verschwinden.
Diese Technik wird meistens in sehr lauten und hohen Tönen von mongolischen Sänger hervorragend beherrscht, so z. B. von dem bekannten Sänger Hooso. Mit der Zunge werden dann die Melodien geformt.
Das Singen einer anspruchsvollen Melodie ist mehr bei den Tuvinern zu hören. Es gibt natürlich Ausnahmen, da die jungen Sänger auch den Gesangsstil des Nachbarlandes kopieren und die Stile vermischen.

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