Kargyraa - Untertongesang

Dieser erstaunlich tief klingende Gesangsstil wird meistens nicht alleine mit den Stimmbändern produziert. Der mit den Stimmbändern entstandene Ton bringt die am unteren Rand des Kehlkopfes liegenden Stimmlippen oder die Falten am Kehlkopfdeckel zum Mitschwingen. Bei diesen Gesangstechniken erscheint der zweite brummende gesungene Ton immer eine Oktave tiefer als der Grundton. Der stark vibrierende Ton kann auch mit den Stimmbändern erzeugt werden, wobei der Sänger häufig ein unangenehmes Kratzen empfindet.
Bei einem Gefühl von Heiserkeit und Kratzen nicht weitersingen! Es könnte der Stimme schaden. Stimmt die Gesangstechnik, ist ein angenehmes Gefühl spürbar.
Die meisten traditionellen asiatischen Sänger setzen als Grundton den Kehlgesang an und gehen mit dem Kargyraa als zweiten Ton darunter. (Klangbeispiel von Raimund Wiener.)
Seltener ist der Kargyraa in Verbindung mit der „normalen“ Singstimme, z. B. bei Albert Kuvezin von der Musikgruppe „YAT-KHA“.
Dies kommt der deutschen Bezeichnung des Untertonsingens gleich.

Falls Sie kein Flash-Plugin haben, können Sie sich die Musik Datei herunterladen und auf dem Player Ihrer Wahl anhören
Musikdatei herunterladen als .mp3 oder .wma
(rechte Maustaste -> Zielspeichern unter.../save target as...)